Diagnose
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Um eine Demenz nachzuweisen, werden so genannte psychometrische Tests eingesetzt. Hierbei handelt es sich um wissenschaftlich erprobte und standardisierte Fragebögen, mit denen die Hirnleistung beurteilt werden kann. Weiters geben die sog. bildgebenden Verfahren, wie Computertomographie oder Kernspintomographie Hinweise auf Schrumpfungen des Gehirns.
Bei Verdacht auf Demenz müssen andere Krankheiten, die für eine sekundäre Demenz verantwortlich sein können, erkannt werden. Dazu dienen Herz-, Kreislauf-, Lungen-, Schilddrüsen- und Blutuntersuchungen. Wichtig ist auch die Abgrenzung zu anderen seelischen Krankheiten, wie z.B. der Depression, die als Demenz fehl gedeutet werden können.
Erste Anzeichen der Erkrankung
Zu Beginn der Erkrankung merken die Betroffenen oft recht genau, dass ihnen Fertigkeiten abhanden gekommen sind, und versuchen dieses aus verständlichen Gründen zu verbergen. Häufig wird schon für einfache Aufgaben um Hilfe gebeten oder Wortfindungsstörungen mit Floskeln überspielt. Aus der ständigen Überforderung entwickelt sich leicht eine depressive Verstimmung. Oft kann hier nur der Facharzt eine genaue Unterscheidung zur echten Depression treffen. Die wiederum ist wichtig, weil beide Krankheitsbilder ganz andere Behandlungen erfordern.
Frühzeitig erkennen
Dabei wäre es wichtig, so früh wie möglich eine genaue Diagnose zu stellen, weil dadurch:
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sekundäre Demenzformen geheilt werden können, z.B. Demenzen, die durch Depression, Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder Vitamin-Unterversorgung bedingt sind.
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frühzeitig therapeutische Möglichkeiten in Anspruch genommen werden können, die Alltagskompetenz länger erhalten bleibt und die Lebensqualität verbessert werden kann.
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mehr Zeit vorhanden ist, um für die Zukunft zu planen.
Gedächtnissprechstunden
Für die Betroffenen ist es daher wichtig bei Auftreten, erster Demenzsymptome den Hausarzt und/oder Facharzt aufzusuchen. In verschiedenen deutschen Städten gibt es sog. Gedächtnissprechstunden, die auf die Diagnose und Therapie von Demenzerkrankungen spezialisiert sind.
Zögern Sie daher den Arztbesuch nicht hinaus.
Überzeugen Sie als Angehöriger Ihren Partner, Ihre Mutter oder Ihren Vater, zu einem Arztbesuch, wenn Sie meinen, erste Warnsymptome entdeckt zu haben. Möglicherweise ist er/sie Ihnen sogar dankbar, mit dem anstrengenden Versteckspiel aufhören zu können.
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