Lebererkrankungen
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Eine häufige Komplikation bei chronischen Lebererkrankungen ist die hepatische Enzephalopathie. Sie beginnt mit unspezifischen Krankheitszeichen wie Müdigkeit und Konzentrationsstörungen und kann sich über Desorientiertheit bis hin zum hepatischen Koma entwickeln. Schätzungen zufolge wird die hepatische Enzephalopathie bei weniger als 10 % der Betroffenen diagnostiziert. Dabei geht die hepatische Enzephalopathie bereits in frühen Stadien mit Beeinträchtigungen der Lebensqualität einher und muss daher auch frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden.
Die Bedeutung von Lebererkrankungen nimmt vor allem im niedergelassenen ärztlichen Bereich zu. Insbesondere chronische Krankheitsprozesse der Leber, die zum größten Teil durch Alkohol oder Hepatitis-Viren verursacht werden, sind behandlungsbedürftig, da sich aus diesen leicht eine Zirrhose entwickeln kann, die häufig von neurologischen Komplikationen, wie der hepatischen Enzephalopathie, begleitet wird.
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