Hepatische Enzephalopathie
![]() |
Die hepatische Enzephalopathie (HE) tritt als Komplikation bei chronischen und auch bei akuten Lebererkrankungen auf. Es handelt sich um eine potentiell reversible Funktionsstörung des Gehirns mit neurologischen und psychiatrischen Symptomen, die in unterschiedlichem Ausprägungsgrad (HE-Grade 0 bis 4) und in verschiedenen Kombinationen auftreten können.
Symptome im Frühstadium
Im Frühstadium sind Defizite der psychomotorischen Funktionen nachweisbar, die vor allem in Beruf und Strassenverkehr bereits eine Gefährdung darstellen. Es treten zunächst leichte und unspezifische Störungen von Schlaf, Antrieb, Stimmung und kognitiven Fähigkeiten auf.
Symptome im späteren Stadium
Dazu kommen im weiteren Verlauf Symptome einer psychomotorischen Verlangsamung und neuromuskuläre Störungen (z.B. Asterixis) sowie Orientierungs- und Gedächtnisstörungen. Bei den höheren HE-Graden bestimmen dann zunehmend Bewusstseinsstörungen das Krankheitsbild (Leberkoma).
Frühdiagnose ist wichtig
Die Frühdiagnose der hepatischen Enzephalopathie ist für den weiteren Krankheitsverlauf von großer Bedeutung und ist z.B. mittels einfach durchzuführender psychometrischer Testsmöglich.
Therapie
Zur Therapie der latenten und manifesten hepatischen Enzephalopathie bei Lebererkrankungen, die mit einer gestörten Entgiftungsleistung der Leber (z.B. bei Leberzirrhose) einhergehen, ist die Wirksamkeit von Hepa-Merz eindeutig nachgewiesen.



