Dr. Kolassa + Merz
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Österreich

Fallgeschichte

Contractubex
Simone Lückert (34 Jahre)
berichtet über ihre Brandnarbe und deren wirksame Behandlung.


Frau Lückert, wie kam es zu Ihrem Unfall?

Ich feierte mit Freunden im Freien und schaute dem bunten Feuerwerksschießen zu. Und dann fiel - sozusagen aus heiterem Himmel - ein brennender Feuerwerkskörper auf meine rechte Hand. Genau in die Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger. Die fünfmarkstückgroße Wunde schmerzte schrecklich und brannte wie Feuer. Meine Tränen konnte ich nicht unterdrücken. Die herbeigerufenen Notärzte legten mir noch vor Ort im Krankenwagen feuchte Mullbinden an und kühlten die Verletzung mit Eis. Der Schmerz wurde kurzzeitig gelindert, aber für mich war der Silvesterabend trotzdem gelaufen. Nach einer schlaflosen und qualvollen Nacht ging ich am nächsten Morgen direkt zum Arzt, der eine Verbrennung zweiten Grades feststellte. Ich war zunächst mal schockiert und verzweifelt.

Was hat ihr Arzt Ihnen verordnet?

Er verschrieb mir "Contractubex®". Mehrmals täglich musste ich meine frische Narbe damit eincremen. Unter leichtem Druck habe ich die Salbe mit den Fingerspitzen sanft einmassiert. Auf Anraten meines Arztes sollte ich die Wunde, die mittlerweile sehr rot und verkrustet war, nicht mehr abdecken. Weder mit einem Pflaster noch mit einer Binde. Der Grund war die Nässungsgefahr, die zu Entzündungen führen kann. Ich musste immer besonders vorsichtig sein, um das dünne empfindliche Narbengewebe nicht erneut zu verletzen.

Eine nicht ganz leichte Sache im Alltag und mit zwei kleinen Kindern. Man braucht ja die Hände zu allen möglichen Tätigkeiten! Da die Narbe direkt an der Daumenbeuge lag, entstand zusätzlich ein erhebliches und auch unangenehmes Spannungsgefühl der Haut. Aber Dehnungen ließen sich an dieser Stelle kaum vermeiden. Ich hatte Angst, dass die Narbe dadurch größer und wulstiger werden könnte.

Verlief ihre Behandlung denn letztlich erfolgreich?

Ja, glücklicherweise hat die Salbenbehandlung bei mir gewirkt. Bereits nach sechs Wochen und durch ständiges, fleißiges Cremen sah ich die ersten Erfolge. Die Narbe wucherte nicht über den Wundrand hinaus und heilte trocken und gleichmäßig ab. Das darunter liegende neue Gewebe war weich und wuchs ebenmäßig. Das Spannungsgefühl ließ nach und die Bewegungsmöglichkeit der Hand nahm zu.

Nach und nach verblassten die Rötungen und heute, nach gut einem halben Jahr, sieht man von meinem "Brandmal" fast gar nichts mehr. Mein Fazit lautet daher: Wenn mich mal wieder eine Narbe erwischen sollte, und das passiert mir ganz bestimmt, nehme ich gleich von Anfang an "Contractubex®" und pflege meine Wunde sorgfältig.

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Letzte Änderung: 10.04.2005, 14:36 Uhr - produced by GPM mbH

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Quelle: Merz Pharma Austria GmbH. Fallgeschichte.
Online im Internet; URL: http://www.merz-pharma-austria.at/gesundheit/narbenbehandlung/rat_und_hilfe/fallgeschichte/
[Stand: 06.02.2012, 06:28]