Dr. Kolassa + Merz
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Österreich

Diagnose des Morbus Parkinson: Tests

Morbus Parkinson
Armschwingen
Der Therapeut bewegt den Patienten an den Schultern, so dass die Arme des Patienten locker mitschwingen. Der kranke Arm weist eine gewisse Steifigkeit auf. Der gesunde Arm schwingt locker mit.

Morbus Parkinson
Stuhl-Kipp-Versuch
Beim sitzenden Patienten wird der Stuhl ohne Vorwarnung nach hinten gekippt. Der Parkinson-Patient kippt mit nach hinten, während der Gesunde die aufrechte Körperhaltung beibehält.

Morbus Parkinson
Diadochokinese-Prüfung
Der Patient wird aufgefordert, rasch aufeinander folgende Bewegungen bei vorgehaltenen und mit im Ellenbogengelenk gebeugten Unterarmen durchzuführen. Bewegungen wie beim "Glühbirne einschrauben"). Beim Parkinson-Patienten wird die Bewegung zunehmend langsamer und der Rhythmus unregelmäßig.

Morbus Parkinson
Kopf-Fall-Test
Der Untersucher unterstützt mit flacher Hand den in leichter Beugestellung gehaltenen Kopf des Patienten. Der Patient soll seinen Kopf ruhig und entspannt auf die Hand des Untersuchers legen. Dann zieht der Untersucher die Hand plötzlich weg. Der Kopf des Gesunden fällt auf die Unterlage. Der Kopf des Parkinson-Patienten bleibt, bedingt durch den Nacken-Rigor, an gleicher Stelle, oder er fällt in einer langsamen, ruckhaften Bewegung auf die Unterlage.

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Quelle: Merz Pharma Austria GmbH. Diagnose des Morbus Parkinson: Tests.
Online im Internet; URL: http://www.merz-pharma-austria.at/gesundheit/parkinson/krankheit/diagnose/tests/
[Stand: 06.02.2012, 06:47]